Kunene, Verwaltungsregion im Nordwesten Namibias.
Die Region liegt im Nordwesten Namibias und erstreckt sich vom Skelettküste bis zu bergigen Gebieten an der Grenze zu Angola am Fluss Kunene. Das Gelände wechselt zwischen Küstenzonen und Hochlandgebieten mit unterschiedlichen Landschaftstypen.
Die Region wurde nach der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 als eine von mehreren neuen Verwaltungsbezirken gegründet. Sie erhielt ihre heutige Struktur durch Gesetze, die die Selbstverwaltung auf regionaler Ebene etablierten.
Die Himba leben hier mit ihren eigenen Traditionen und Bräuchen, die Besucher in Dörfern und auf Märkten beobachten können. Daneben prägen auch Damara- und Nama-Gemeinschaften das Leben in der Region und geben ihr ein vielfältiges Gesicht.
Opuwo dient als Hauptstadt und wichtiges Zentrum für Grundversorgung, wo Besucher auf Unterkunft, Märkte und lokale Dienste treffen. Die Infrastruktur ist begrenzt, daher ist es ratsam, sich vorher mit dem Nötigsten einzudecken.
Die Region beherbergt verschiedene Mineralvorkommen wie Eisenerz und Kobalt, die unter der Erde verborgen liegen. Trotz dieser Rohstoffvorkommen bleibt die Bevölkerungsdichte extrem niedrig, was die abgelegene Lage unterstreicht.
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