Kap der Guten Hoffnung, Felsiges Kap an Atlantikküste, Südafrika
Das Kap der Guten Hoffnung ist ein felsiges Vorgebirge aus Granit, das an der Atlantikküste im Südwesten der Kap-Halbinsel emporragt. Die Klippen erheben sich ungefähr 200 Meter über dem Meeresspiegel und bilden eine markante Landmarke an einer der exponiertesten Küstenabschnitte Südafrikas.
Der portugiesische Seefahrer Bartolomeu Dias erreichte diesen Punkt im Jahr 1488 und nannte ihn zunächst Kap der Stürme. König Johann der Zweite benannte den Ort später in Kap der Guten Hoffnung um, um die Bedeutung der Passage für den Seehandel nach Indien hervorzuheben.
Viele Besucher sehen den Punkt als symbolisches Ziel, um das Gefühl zu erleben, an einem bekannten geografischen Ort zu stehen. Die Anwesenheit vieler Reisender aus verschiedenen Ländern gibt dem Ort eine internationale Atmosphäre, in der sich Fremde oft über ihre Anreise austauschen.
Man erreicht den Ort, indem man die Straße M4 durch den Tafelberg-Nationalpark folgt, wobei Parkplätze am Haupteingang vorhanden sind. Der Wind kann stark sein, daher empfiehlt es sich, eine Jacke mitzubringen, auch wenn das Wetter weiter im Landesinneren mild erscheint.
Der Ort markiert den Punkt, an dem Schiffe bei der Fahrt entlang der Westküste Afrikas vom Äquator aus beginnen, mehr östlich als südlich zu navigieren. Diese geografische Besonderheit machte das Kap zu einem psychologischen Meilenstein für Seeleute auf langen Ozeanreisen.
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