Tafelbucht, Naturbucht an der Kaphalbinsel, Südafrika
Die Tafelbucht ist eine natürliche Bucht an der Küste von Kapstadt und erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Atlantiks. Sie wird von der Kapalbinsel im Süden und von Robben Island begrenzt, die wie eine natürliche Barriere wirkt.
Portugiesische Seefahrer erkundeten die Bucht um 1500 und erkannten ihren Wert als Anlaufstelle für Schiffe auf dem Weg nach Osten. Die Bucht entwickelte sich später zum Haupthafen von Kapstadt und spielte eine zentrale Rolle in der Schifffahrtsgeschichte der Region.
Die Bucht beherbergt die Robbeninsel, die sich von einem Hochsicherheitsgefängnis in ein Museum zur Dokumentation des südafrikanischen Wegs zur Demokratie wandelte.
Die Bucht hat zwei Haupthäfen mit modernen Anlagen, die durch Landflächen-Aufschüttung vor den starken Nordwestwinden geschützt werden. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen, besonders in den Wintermonaten, wenn Stürme aus dem Nordwesten häufig auftreten.
Am Meeresgrund liegen zahlreiche Schiffswracks aus dem 17. und 18. Jahrhundert, versenkt durch heftige Winterstürme, die Schiffe an die Küste trieben. Diese Wracks erzählen Geschichten von gefährlichen Überfahrten über den Atlantik und sind heute Ziele für Tauch-Enthusiasten.
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