Skuinshuis, Provinziales Kulturdenkmal in Stellenbosch, Südafrika
Das Skuinshuis ist ein zweistöckiges Gebäude an der Ryneveld Street mit georgianischen Elementen wie einer erhöhten Brüstung mit Kranzgesims und runden gusseisernen Lüftungsöffnungen. Die Struktur hat ein zentrales Eingangsportal mit Oberlicht in einer gewölbten Stuckrahmung, mehrere Fenster und eine gekachelte Veranda.
Das Gebäude wurde 1782 als T-förmiges Farmhaus neben einem alten Wagenpfad errichtet und erhielt in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts seine charakteristische Fassadengestaltung. Diese Umgestaltung fand statt, bevor die Stadt ihre heutige Straßenanlage erhielt.
Die hebräische Gemeinde erwarb das Gebäude 1923 und nutzte es als Treffpunkt für jüdische Versammlungen und religiöse Veranstaltungen in der Stadt.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe einer Synagoge und ist leicht vom Stadtzentrum aus zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein geschütztes Denkmal handelt und möglicherweise nicht für Besichtigungen im Inneren geöffnet ist.
Das Gebäude steht an einem Standort, der älter ist als die moderne Straßenanlage der Stadt, die 1811 umgestaltet wurde. Seine Position bietet damit einen Einblick in die ursprüngliche Bebauung vor dieser großen Stadtumgestaltung.
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