Van Stadens Bridge, Bogenbrücke in Eastern Cape, Südafrika
Die Van Stadens Bridge ist eine Betonbogenbrücke über den Van Stadens River an der N2 zwischen Jeffreys Bay und Port Elizabeth. Sie ist 350 m lang und 125 m hoch und hat vier Fahrspuren. Sie ist die zweitälteste Bogenbrücke der N2.
Das Bauwerk wurde 1971 fertiggestellt und sollte die damals entstehende N2-Nationalstraße unterstützen. Es entwickelte sich zu einer Schlüsselverbindung für den regionalen Verkehr zwischen verschiedenen Teilen Südafrikas.
Die Brücke trägt seit dem ersten Suizid zwölf Tage nach ihrer Eröffnung 1971 lokal den Namen „Brücke des Todes“. Bis Juli 2008 sprangen 67 Menschen hinab. 2003 ließen die Behörden sechs Überwachungskameras anbringen, 2013 kam eine 2,7 m hohe Fußgängerbarriere aus Stahlgeflecht hinzu.
Die Brücke ist Teil der N2-Autobahn und ermöglicht den Durchgangsverkehr zwischen Port Elizabeth und Kapstadt. Fahrzeuge können das Bauwerk tagsüber durchqueren, wobei die Route gut beschildert ist und regelmäßig gewartet wird.
Die Brücke ist die zweitälteste Bogenbrücke der N2. Mit ihrer Eröffnung 1971 endete der Verkehr über den alten Van-Stadens-Pass, der heute vor allem Touristen dient. 2013 wurde ein 2,7 m hoher Fußgängerzaun aus Stahlgeflecht errichtet.
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