Lesotho, Gebirgsreich im südlichen Afrika
Lesotho ist ein Hochland-Königreich im südlichen Afrika, vollständig umschlossen von Südafrika. Das gesamte Gelände liegt über 1.400 Meter Höhe, mit Bergen, die zwei Drittel der Fläche bedecken, und Flüssen, die durch tiefe Täler fließen.
König Moshoeshoe I vereinte ab 1824 verschiedene Clans und gründete eine Nation, die 1868 britisches Protektorat wurde, um territoriale Annexionsversuche abzuwehren. Am 4. Oktober 1966 erlangte das Königreich die Unabhängigkeit und wurde als konstitutionelle Monarchie regiert.
Die Basotho tragen traditionelle Wolldecken namens Leso, deren Farben und Muster regionale Zugehörigkeiten zeigen und bei Zeremonien eine wichtige Rolle spielen. Junge Menschen durchlaufen noch heute Initiationsriten, die den Übergang ins Erwachsenenalter markieren und gemeinschaftliche Bindungen stärken.
Die Wirtschaft stützt sich auf Landwirtschaft und Wollexporte aus der Schafzucht sowie auf Geldüberweisungen von Arbeitsmigranten in Südafrika. Besucher nutzen den Grenzübergang Maseru und reisen bevorzugt im Sommer von November bis März, da Winterstürme Hochlandstraßen unpassierbar machen können.
Das gesamte Staatsgebiet liegt über 1.400 Meter Höhe, was den niedrigsten Punkt aller souveränen Staaten weltweit darstellt. Diese geografische Besonderheit macht es zum einzigen Land, dessen gesamte Fläche sich in solcher Höhenlage befindet.
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