Maputo, Hafenstadt an der Delagoa-Bucht, Mosambik
Maputo ist eine Hafenstadt an der Delagoa-Bucht im südlichen Mosambik und erstreckt sich entlang dem nördlichen Ufer der Mündung des Espírito Santo nahe dem Indischen Ozean. Die Stadt verteilt sich auf sanfte Hügel, die vom Wasser aus aufsteigen, und verbindet Viertel mit breiten Avenuen, die von Flammbäumen gesäumt sind.
Eine portugiesische Festung von 1787 bildete den Kern der Siedlung, die 1907 die Stadt Moçambique als Hauptstadt von Portugiesisch-Ostafrika ablöste. Nach der Unabhängigkeit 1975 wechselte der Name von Lourenço Marques zu Maputo und die Stadt blieb Regierungssitz des neuen Staates.
Der Name stammt aus der Sprache der örtlichen Bevölkerung und bezeichnet einen Fluss südlich der Bucht. Auf den Straßen mischen sich Holzverkaufsstände mit modernen Einkaufszentren, während an der Küste Fischer morgens ihre Netze nach traditioneller Art auslegen.
Das Hafenviertel liegt nahe dem Zentrum und kann zu Fuß erkundet werden, während Hügel im Norden mehr Anstrengung erfordern. Minibusse verbinden alle Stadtteile und fahren tagsüber regelmäßig die Hauptrouten ab.
Die Eisenbahnlinie ins Landesinnere stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und führt über eine Brücke, die einst von einem französischen Ingenieur entworfen wurde. In einigen älteren Stadtvierteln stehen noch gusseiserne Balkone mit floralen Ornamenten, die an europäische Vorbilder jener Zeit erinnern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.