Inhaca, Subtropische Insel in der Maputo-Bucht, Mosambik.
Inhaca ist eine subtropische Insel in der Maputo-Bucht mit einer Fläche von etwa 52 Quadratkilometern. Hier findet man Küstenbereiche, Binnensümpfe und bewaldete Dünen, wobei der höchste Punkt an der Spitze des Mount Inhaca liegt.
Die Insel stand vom frühen 19. Jahrhundert bis 1875 unter britischer Kontrolle, die sie als Stützpunkt nutzte, um den Sklavenhandel in der Region zu überwachen und zu bekämpfen. Nach dieser Periode veränderte sich ihre politische Bedeutung grundlegend.
Die Bewohner leben nach alten Traditionen: Frauen sammeln bei Ebbe Meeresfrüchte in den flachen Gewässern, während Männer mit ihren Booten hinausfahren. Diese Praktiken prägen das tägliche Leben auf der Insel bis heute.
Man kommt per Fähre vom Fischereihaven in Maputo auf die Insel, Fahrten finden an Wochenenden statt. Besucher sollten sich auf tropisches Wetter vorbereiten und Zeiten für Ebbe und Flut beachten, da sie den Zugang zu bestimmten Bereichen beeinflussen.
Seit 1951 arbeitet eine Forschungsstation auf der Insel, die die Meeresbiologie und das Leben im Wasser studiert. Die Gewässer ringsum beherbergen Korallenriffe, Seekühe, Delfine und Meeresschildkröten, die Wissenschaftler und Besucher gleichermaßen anziehen.
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