Chobe-Nationalpark, Naturschutzgebiet nahe Kasane, Botswana
Chobe National Park ist ein Schutzgebiet im nördlichen Botswana, das den Chobe-Fluss, das Savuti-Sumpfgebiet, das Linyanti-Feuchtgebiet und die Ngwenzumba-Pfannen umfasst. Das Gelände wechselt zwischen offenen Grasebenen, Mopane-Wäldern und Ufervegetation entlang der Wasserläufe.
Das Gebiet wurde 1960 als Wildreservat eingerichtet und 1968 zum Nationalpark erklärt. Holzfällersiedlungen mussten bis 1975 verlegt werden, bevor das Schutzgebiet seinen heutigen Umfang erreichte.
Die San-Bevölkerung nutzte diese Landschaft über Jahrtausende hinweg und hinterließ Felsmalereien in den höher gelegenen Bereichen des Schutzgebiets. Diese Zeugnisse zeigen Jagdszenen und Tiere, die noch heute durch das Gebiet ziehen.
Ein Fahrzeug mit Allradantrieb ist notwendig, um durch den tiefen Sand der Trockenzeit und die aufgeweichten Wege während der Regenzeit zu fahren. Die Flussabschnitte eignen sich für Bootsfahrten, während die inneren Zonen nur mit geländegängigen Wagen zugänglich sind.
Die Elefanten in diesem Schutzgebiet entwickelten kürzere Stoßzähne als Anpassung an die kalziumarmen Böden der Kalahari-Region. Diese Besonderheit unterscheidet die Population von anderen afrikanischen Elefantengruppen.
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