Limpopo, Afrikanischer Fluss zwischen Botswana und Südafrika
Der Limpopo ist ein afrikanischer Fluss, der sich über die Grenze zwischen Botswana und Südafrika zieht und weiter durch Mosambik bis zum Indischen Ozean fließt. Seine Breite ändert sich je nach Jahreszeit, und das Flussbett transportiert nach heftigen Regenfällen große Mengen Schlamm flussabwärts.
Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama stieß 1498 auf diese Wasserstraße und nannte sie damals Espiritu Santo. Jahrhunderte später wurde das Gewässer nach seinem heutigen Namen benannt, den die europäischen Kartographen aus lokalen Bezeichnungen ableiteten.
Die ansässigen Venda sprechen von diesem Gewässer als Vhembe, und dieser Name hat mittlerweile in südafrikanischen Verwaltungsbezirken Einzug gehalten. In den Uferdörfern dient der Fluss als Trinkwasserquelle und Lebensader für kleine Gemüsegärten entlang der Böschungen.
Das Wasser schwankt stark zwischen Regen- und Trockenzeit, sodass manche Abschnitte im Winter nur ein Rinnsal bleiben. Wer in der Nähe wandert, sollte auf Warnschilder achten und nach schweren Niederschlägen Abstand zum Ufer halten.
Im Jahr 2013 gelangten etwa 15.000 Nilkrokodile aus einer benachbarten Farm in den Fluss, nachdem Zäune während einer Überschwemmung nachgaben. Seither leben im Gewässer deutlich mehr Krokodile als früher, was Fischer und Anwohner bei jedem Uferbesuch bedenken.
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