Transvaal, Britische Kolonie in der Transvaal-Region, Südafrika
Die Transvaal-Kolonie war ein britisch verwaltetes Gebiet im nördlichen Teil des heutigen Südafrika zwischen 1902 und 1910. Das Territorium reichte vom Vaal-Fluss im Süden bis zum Limpopo-Fluss im Norden und umfasste weite Graslandschaften sowie bedeutende Bodenschätze.
Nach dem Ende des Zweiten Burenkriegs im Jahr 1902 übernahm Großbritannien die Kontrolle über die frühere Südafrikanische Republik und gründete die Kolonie. Das Gebiet wurde 1910 Teil der neu geschaffenen Südafrikanischen Union und verlor damit seine Eigenschaft als separate Verwaltungseinheit.
Das Territorium wurde durch den Bergbau geprägt, der Arbeiter aus ganz Südafrika anzog und neue Siedlungen entstehen ließ. In den Städten trafen mehrere Sprachen und Lebensweisen aufeinander, wobei jede Gruppe ihre eigenen Viertel bewohnte.
Die ausgedehnten Goldvorkommen führten zu einer raschen Entwicklung von Bergbaustädten und Infrastruktur in der gesamten Region. Die Landschaft wechselte zwischen flachen Hochebenen und sanften Hügeln, durchzogen von Flüssen, die als natürliche Grenzen dienten.
Die administrative Hauptstadt lag in Pretoria, während Johannesburg als wirtschaftliches Zentrum aufgrund seiner Nähe zu den Goldfeldern schnell wuchs. Die Verwaltung musste sich auf ein großes und vielfältiges Gebiet einstellen, das zuvor unter lokaler Kontrolle gestanden hatte.
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