Bulawayo, Verwaltungszentrum im Südwesten Simbabwes
Bulawayo ist die zweitgrößte Stadt in Simbabwe im südwestlichen Teil des Landes und erstreckt sich über weite Flächen mit breiten Straßen in einem systematischen Rasterplan. Das Zentrum organisiert sich um mehrere Hauptachsen, die sich rechtwinklig schneiden und von Alleen mit Jacaranda-Bäumen gesäumt werden.
Truppen der British South Africa Company übernahmen 1893 die Kontrolle über die Siedlung und verlegten sie an ihren heutigen Standort. Die formelle Ernennung zur Stadt erfolgte 1894, wodurch sie zu einem wichtigen Verwaltungs- und Handelszentrum in der Region wurde.
Das Naturkundemuseum und die Nationalgalerie zeigen Sammlungen regionaler Artefakte, Wildtierexemplare und zeitgenössische Kunst aus Simbabwe und den Nachbarländern. Besucher können hier die kulturelle Vielfalt der Region durch wechselnde Ausstellungen und Dauerausstellungen erleben.
Der Flughafen Joshua Mqabuko Nkomo verbindet Reisende mit größeren Städten, während der zentrale Bahnhof Verbindungen durch das südliche Afrika bietet. Die breiten Straßen erleichtern die Orientierung, und das Zentrum lässt sich zu Fuß oder mit lokalen Verkehrsmitteln gut erkunden.
Die Khami-Ruinen liegen westlich der Stadt und zeigen die Überreste eines bedeutenden Handelszentrums aus dem 15. Jahrhundert. Diese archäologische Stätte dokumentiert die Baukunst und wirtschaftliche Bedeutung der Zimbabwe-Kultur durch erhaltene Steinmauern und Terrassen.
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