Groß-Simbabwe, Archäologische Ruinen in der Provinz Masvingo, Simbabwe
Great Zimbabwe ist eine archäologische Stätte in der Provinz Masvingo in Simbabwe, deren Überreste sich über etwa 730 Hektar erstrecken. Die Anlage besteht aus massiven Granitmauern, die ohne Mörtel gefügt wurden und in drei architektonische Bereiche unterteilt sind.
Die Siedlung entwickelte sich zwischen 1100 und 1450 n. Chr. als Hauptstadt des Königreichs Simbabwe und kontrollierte Handelsrouten bis zur ostafrikanischen Küste. Der Ort wurde im 15. Jahrhundert aus Gründen verlassen, die bis heute nicht vollständig geklärt sind.
Heute besuchen vor allem einheimische Schulklassen und internationale Reisende die Anlage, um sich mit der Geschichte des Shona-Volkes zu verbinden. Lokale Fremdenführer, oft aus den umliegenden Gemeinden, erzählen mündliche Überlieferungen und erklären die spirituelle Bedeutung einzelner Bereiche.
Minibusse fahren regelmäßig von Masvingo aus zum Gelände, die Fahrt von Harare dauert etwa fünf Stunden. Vor Ort sollte man festes Schuhwerk tragen, da die Wege teils uneben und steil sind.
Die große Umfriedung gilt als größtes prähistorisches Bauwerk im subsaharischen Afrika, ihre Außenmauer ist über 240 Meter lang. An einigen Stellen erreicht die Mauer eine Höhe von etwa 11 Metern, ohne dass jemals Mörtel verwendet wurde.
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