Nationalpark Gorongosa, Nationalpark in der Provinz Sofala, Mosambik.
Der Gorongosa-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet in der Provinz Sofala, Mosambik, das am südlichen Ende des Großen Grabenbruchs liegt. Das Gebiet umfasst Schwemmebenen, Grasland und bewaldete Hügel, die sich entlang von Flüssen erstrecken, welche das Schutzgebiet während der Regenzeit überfluten.
Das Schutzgebiet entstand 1960 als formaler Nationalpark, nachdem das Gebiet bereits 1921 erstmals unter Schutz gestellt worden war. Während des Bürgerkriegs zwischen 1977 und 1992 erlitt die Tierwelt schwere Verluste, woraufhin eine Zusammenarbeit zwischen Regierung und privaten Organisationen ab 2008 zur Wiederansiedlung vieler Arten führte.
Der Name stammt vom nahegelegenen Berg Gorongosa, den Einheimische für seine spirituelle Bedeutung verehren. Besucher bemerken oft, wie Gemeinden rund um das Schutzgebiet an Bildungs- und Gesundheitsprogrammen teilnehmen, die mit dem Naturschutz verbunden sind.
Besucher können das Gebiet mit professionellen Führern auf Wanderungen oder Safarifahrten erkunden, am besten in den trockenen Monaten zwischen Mai und Oktober. Das Schutzgebiet verfügt über Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen sowie über Campingplätze in ausgewählten Zonen.
Das Wiederansiedlungsprogramm brachte über 200 Elefanten sowie zahlreiche Löwen, Wildhunde und andere Säugetiere zurück in das Schutzgebiet. Forschungslabore auf dem Gelände sammeln Daten über Klima, Boden und Tierwanderungen und machen sie für wissenschaftliche Projekte weltweit zugänglich.
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