Rhodesien, Historisches britisches Kolonialgebiet im südlichen Zentralafrika.
Rhodesien war ein koloniales Gebiet in Afrika südlich des Äquators, das sich vom Sambesi im Norden bis zum Limpopo im Süden erstreckte und die heutigen Länder Simbabwe und Sambia umfasste. Das Gebiet besaß Bodenschätze wie Gold, Kupfer und Kohle und lag im südlichen Teil des Kontinents zwischen mehreren Flussläufen und Hochebenen.
Die British South Africa Company verwaltete dieses Gebiet ab 1889 unter königlicher Charta und etablierte eine kommerzielle Form der Kolonialherrschaft. Im Jahr 1923 endete diese Verwaltung, und Südrhodesien wurde zu einer selbstverwalteten britischen Kolonie, während Nordrhodesien direkt unter die Kolonialverwaltung fiel.
Die Kolonialverwaltung führte Englisch als Hauptsprache ein, während lokale Sprachen wie Shona und Ndebele erhalten blieben.
Das ehemalige Gebiet liegt in einem Teil des südlichen Afrikas, der zwischen den großen Flüssen Sambesi und Limpopo positioniert war und heute von zwei unabhängigen Staaten eingenommen wird. Reisende können historische Stätten und Archive in den modernen Hauptstädten Harare und Lusaka besuchen, um mehr über diese Periode zu erfahren.
Cecil Rhodes vergab dem Gebiet seinen eigenen Namen, eine der wenigen Regionen in Afrika, die nach einer Einzelperson benannt wurde. Die Verwaltung durch eine private Handelsgesellschaft mit königlichem Privileg war ein neuartiges Kolonialmodell, das später nicht mehr wiederholt wurde.
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