Likasi, town in the Haut-Katanga province in the Democratic Republic of Congo
Likasi ist eine große Stadt in der Provinz Haut-Katanga und ein Zentrum für Kupferbergbau. Sie liegt in hügeligem Gelände mit Ausblicken von vielen Orten und hat eine Mischung aus breiten, baumgesäumten Straßen aus der Kolonialzeit und modernen Märkten.
Die Stadt wurde ursprünglich von Belgiern als Jadotville gegründet und benannt nach dem Ingenieur Jean Jadot, wurde aber 1971 wieder in Likasi umbenannt. Die Bergbauindustrie entwickelte sich stark unter der kolonialen UMHK-Gesellschaft, die 1967 verstaatlicht wurde und die Region zu einem der weltweit führenden Kupfer- und Kobaltproduzenten machte.
Likasi trägt den Spitznamen Stadt der Lichter, was auf die ursprüngliche Bedeutung des Namens "dikashi" hinweist. Die Stadt ist von Hügeln geprägt, was das tägliche Leben und die Fortbewegung prägt und den Bewohnern ein starkes Zugehörigkeitsgefühl zur Landschaft vermittelt.
Besucher finden grundlegende Geschäfte wie Lebensmittelläden und Bäckereien sowie einige einfache Restaurants, wo Einheimische sich zum Essen und Trinken treffen. Das hügelige Gelände erfordert Trittsicherheit und gute Schuhe, da die Steigungen das Gehvergnügen erschweren und manche Gegenden enger bebaut sind als andere.
In der Nähe liegt die berühmte Shinkolobwe-Mine, die während des Zweiten Weltkriegs Uran mit 80 Prozent Reinheit für Atombomben produzierte. Obwohl die Mine offiziell versiegelt sein soll, graben Kleinschürfer dort immer noch illegal nach Uran und verkaufen es weiter.
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