Lilongwe, Hauptstadt im zentralen Malawi
Lilongwe teilt sich in zwei Bereiche: die Neustadt mit Regierungsgebäuden, Botschaften und breiten Straßen, während die Altstadt Märkte, Busbahnhöfe und kleinere Geschäfte versammelt. Die beiden Teile liegen mehrere Kilometer auseinander und sind durch Hauptstraßen verbunden, die durch bewohnte Viertel und Grünflächen führen.
Die Ortschaft entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Verwaltungsposten der britischen Kolonialregierung. Mitte der Siebzigerjahre wurde sie zur Hauptstadt ernannt und löste damit die bisherige Hauptstadt im Süden des Landes ab.
Der Name stammt vom Fluss ab, der durch das Stadtgebiet fließt und dessen Ufer früher von Dörfern der Chewa besiedelt waren. Kirchen verschiedener Konfessionen prägen heute das Stadtbild, während auf den Märkten lokale Sprachen wie Chichewa neben Englisch zu hören sind.
Der internationale Flughafen liegt etwa eine halbe Stunde Fahrt nördlich und bietet Verbindungen ins Inland sowie zu anderen afrikanischen Ländern. Innerhalb der Stadt verkehren Minibusse auf festen Routen, die allerdings in der Neustadt weniger dicht fahren als in der Altstadt.
Ein Naturschutzgebiet zwischen den beiden Stadtteilen nimmt verletzte und verwaiste Wildtiere auf und bereitet sie nach Möglichkeit auf die Auswilderung vor. Besucher können hier Tiere beobachten, die aus illegalem Handel oder Unfällen gerettet wurden, und mehr über lokale Artenschutzprogramme erfahren.
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