Kitulo-Nationalpark, Nationalpark im südlichen Hochland, Tansania
Der Kitulo-Nationalpark ist ein Schutzgebiet auf einem Hochplateau in den südlichen Bergen Tansanias, das sich über etwa 412 Quadratkilometer erstreckt. Das Gelände liegt auf etwa 2.600 Metern Höhe und besteht aus Bergwiesen und Wäldern zwischen den Regionen Mbeya und Njombe.
Das Land erklärte diesen Ort 2005 zum vierzehnten Nationalpark, um die Bergregion vor internationaler Orchideenjagd, Wilderei und Holzschlag zu bewahren. Die Gründung war eine wichtige Maßnahme zum Schutz dieser besonderen Natur vor Ausbeutung.
Die Einheimischen nennen diesen Ort "Bustani ya Mungu", was "Garten Gottes" bedeutet, weil hier während der Regenzeit unzählige Blüten die Hänge bedecken. Dieser Name spiegelt die tiefe Verbindung zwischen den Menschen und der besonderen Natur dieses Hochlands wider.
Man erreicht das Gelände mit dem Auto in etwa 90 Minuten von Mbeya oder in fünviertel Stunden von Iringa. Die beste Zeit zum Erkunden ist zwischen November und April, wenn die Bedingungen für Wanderungen und Beobachtungen am günstigsten sind.
Drei Pflanzenarten kommen nur hier vor: Brachystelma kituloensis, Impatiens rosulata und Pterygodium ukingense. Diese seltenen Arten machen diesen Ort zu einem Zentrum für Naturschutz und Forschung.
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