Kisalesee, See bei Bukama, Demokratische Republik Kongo
Der Kisalesee ist ein ausgedehntes Gewässer in der Nähe der Stadt Bukama in der Demokratischen Republik Kongo, eingebettet in die flache, sumpfreiche Senke von Upemba. Er wird vom Lualaba-Fluss gespeist, der von Osten in ihn mündet und ihn über schmale Kanäle mit anderen Seen der Region verbindet.
Die Gegend um den Kisalesee ist seit Jahrhunderten besiedelt. Archäologen haben Beweise dafür gefunden, dass frühe eisenverarbeitende Gemeinschaften hier Dörfer gründeten und die nahe gelegenen Felder für den Anbau von Hirse und Sorghum nutzten.
Die Sanga-Stätte am Nordufer des Kisalesees hat Töpferwaren und Kupfergegenstände aus alten Gräbern hervorgebracht, die einen seltenen Einblick in frühe eisenverarbeitende Gemeinschaften bieten. Diese Funde zeigen, dass die Menschen, die einst hier lebten, Metalle mit Gruppen weit im Süden handelten.
Der See liegt in der Nähe von Bukama und ist von dort aus erreichbar, wobei keine touristischen Einrichtungen vor Ort vorhanden sind, sodass Besucher alles, was sie benötigen, mitbringen sollten. Ein früher Besuch am Morgen lohnt sich, da dann das Treiben der Fischer am lebendigsten ist.
Der See liegt am Rand des Upemba-Nationalparks, einem der ältesten Schutzgebiete in Zentralafrika. Dank dieses Schutzes sind die Feuchtgebiete rund um den See Lebensraum für eine Vielzahl von Wasservögeln, die man beim Spaziergang entlang des Ufers beobachten kann.
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