Inhambane, Ort in Mosambik
Inhambane ist eine Stadt an der südmozambikanischen Küste, die auf einer geschützten Bucht mit sanften Sandufern liegt. Die Altstadt zeigt ein Mosaik aus verfallenden Kolonialgebäuden und modernen Läden mit engen, gewundenen Straßen, während kleine Fischerboote im flachen, warmen Wasser arbeiten.
Händler aus muslimischen und persischen Regionen kamen seit dem 11. Jahrhundert auf dem Seeweg nach Inhambane, um Perlen und Bernstein zu handeln. Die Portugiesen ließen sich ab dem 16. Jahrhundert dauerhaft an und machten den Ort zu einem bedeutenden Hafen für Elfenbein- und Sklavenhandel.
Inhambane trägt einen Namen, der aus der Bantu-Sprache stammt und die lange Verbindung der Stadt zu ihren afrikanischen Wurzeln widerspiegelt. Die Straßen sind geprägt von Fischereitraditionen und dem Rhythmus der Gezeiten, wo Einheimische täglich Boote beladen und Meeresfrüchte auf den Märkten verkaufen.
Die Stadt ist leicht zu Fuß zu erkunden, wobei kurze Wege zwischen den wichtigsten Bereichen liegen. Taxis und Boote können gemietet werden für Tagesausflüge zu Stränden und nahe gelegenen Inseln, was Besuchern flexible Transportoptionen bietet.
Die Kathedrale der Stadt stammt aus der Kolonialzeit und bietet von ihrer Terrasse aus Panoramablicke auf die Bucht und den Hafen. Dieser Aussichtspunkt war während der Portugiesischen Besatzung ein symbolischer Punkt für die Kontrolle über das Meer und den Handel.
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