Isalo National Park, Nationalpark in Ihorombe, Madagaskar
Der Isalo-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet mit etwa 81.540 Hektar Fläche, das von Sandsteinformationen geprägt ist, die tiefe Schluchten, Canyons und Hochplateaus bilden. Diese Strukturen entstanden über Millionen von Jahren durch natürliche Erosion.
Das Gebiet wurde 1962 offiziell als Nationalpark gegründet und 1997 unter die Verwaltung der madagassischen Nationalparkbehörde gestellt. Diese beiden Meilensteine markierten den Übergang vom Schutzgedanken zur modernen Parksverwaltung.
Das Gebiet ist heilig für das Volk der Bara, die hier ihre Ahnen bestatten und in den umgebenden Graslandschaften Zeburinder züchten. Diese Praktiken prägen bis heute das Leben der Menschen in der Region.
Besucher müssen ihre Exkursionen in der Stadt Ranohira organisieren, da Führungen Voraussetzung sind und es keine unabhängigen Wanderungen gibt. Trails reichen von kurzen Tagesausflügen bis zu mehrtägigen Expeditionen je nach physischer Kondition.
Das Gebiet beheimatet 77 Vogelarten, darunter die auf Madagaskar heimische Amselrotschwinge, sowie 14 Lemurenarten und spezialisierte Pflanzen, die sich an die Sandsteinumgebung angepasst haben. Diese Vielfalt entstammt der Isolation und besonderen Bedingungen des Sandsteinplateaus.
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