Nationalpark Ranomafana, Nationalpark im Bezirk Ifanadiana, Madagaskar.
Der Ranomafana-Nationalpark ist ein Regenwaldgebiet in Südostmadagaskar mit einer Fläche von etwa 41.600 Hektar und Höhenlagen zwischen 800 und 1.200 Metern. Das Waldgebiet durchzieht sich durch ein hügeliges Gelände mit dichter Vegetation und zahlreichen Wasserläufen.
Der Park erhielt 1991 seinen Schutzstatus nach der Entdeckung des Goldenen Bambuslemuren und der Wiederentdeckung des Größeren Bambuslemuren. Diese zoologischen Funde führten zur Anerkennung der biologischen Bedeutung des Waldgebiets.
Der Park ist für die lokalen Betsimisaraka-Gemeinden von großer Bedeutung, da sie an seiner Verwaltung beteiligt sind und durch Führungen und Handwerkstätigkeiten einkommen erzielen. Diese Verbindung zwischen Schutz und lokaler Lebensweise prägt den Alltag im Park bis heute.
Der Park kann auf sieben gekennzeichneten Wanderwegen erkundet werden, die zwischen 10 und 20 Kilometern lang sind. Für alle Touren ist ein zertifizierter lokaler Führer erforderlich, um die Wege zu navigieren und die Tierwelt sicher zu beobachten.
Das Waldgebiet beherbergt 14 Lemurenarten, darunter vier stark gefährdete Arten, sowie mehr als 100 Vogelarten. Diese Konzentrationen seltener Tiere machen es zu einem der wichtigsten Schutzgebiete für bedrohte Primaten der Insel.
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