Nationalpark Zahamena, Nationalpark in der östlichen Alaotra-Mangoro Region, Madagaskar
Der Zahamena-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der östlichen Region Alaotra-Mangoro mit dichten Wäldern, Wasserfällen und bergigem Gelände. Das Gelände reicht von tieferen Tälern bis zu höheren Bergregionen mit unterschiedlichen Waldtypen.
Das Gebiet wurde 1927 zunächst als Naturschutzgebiet eingerichtet und erhielt 1997 den Status eines Nationalparks. Die Anerkennung als Welterbestätte folgte 2007 aufgrund seiner ökologischen Bedeutung.
Die Betsimisaraka und Sihanaka Gemeinschaften leben in den Randgebieten des Parks und arbeiten an lokalen Naturschutzprojekten mit. Ihre täglichen Praktiken und ihre Beziehung zum Wald prägen das Leben in dieser Region.
Um den Park zu erreichen, benötigen Besucher ein geländegängiges Fahrzeug, da die Wege unbefestigt und bei feuchtem Wetter schwierig sind. Die beste Zeit für einen Besuch ist in den Trockenmonaten, wenn die Wege zugänglicher und das Wandern angenehmer ist.
Das Schutzgebiet beherbergt über ein Dutzend Lemurenarten, von denen die meisten nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Diese seltenen Tiere sind das Ergebnis von Millionen Jahren Isolation auf der Insel Madagascar.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.