Ilha de Moçambique, UNESCO-Weltkulturerbe im nördlichen Mosambik.
Die Insel Mosambik ist eine Koralleninsel vor der nördlichen Küste mit engen Straßen aus Kalksteingebäuden und dem Fort São Sebastião. Der Ort verbindet Handelshäuser, Wohnbauten und religiöse Gebäude in einem dicht bebauten Gefüge.
Portugiesische Siedler errichteten hier 1507 ihre erste Hauptstadt in Ostafrika und bauten Befestigungen zur Kontrolle der Handelsrouten. Die portugiesische Herrschaft dauerte bis zum späten 19. Jahrhundert, als sich der Schwerpunkt nach Lourenço Marques verlagerte.
Die Architektur verbindet portugiesische, arabische und indische Einflüsse, die an Kapellen, Moscheen und Tempeln sichtbar werden. Diese Mischung prägt das Stadtbild und zeigt, wie verschiedene Kulturen hier zusammengelebt haben.
Besucher erreichen die Insel über eine Brücke vom Festland und können sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen. Die meisten Unterkünfte befinden sich in der Altstadt, und es ist hilfreich, bequeme Schuhe zum Gehen auf den unebenen Straßen einzupacken.
Der Name des ganzen Landes stammt vom Sultan Ali Musa Mbiki, der hier herrschte, als Vasco da Gama 1498 ankam. Diese Verbindung zwischen der kleinen Insel und der Identität der Nation ist eine oft vergessene historische Verbindung.
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