Nationalpark Quirimbas, Nationalpark im Norden von Mosambik
Der Quirimbas Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der nördlichen Provinz Mosambiks, das etwa 750 Quadratkilometer Land und Meeresbereich mit Korallenriffen, Mangrovenwäldern und Küstenlandschaften umfasst. Die 31 Inseln zeigen unterschiedliche Lebensräume mit dichtem Wald, offenen Strandabschnitten und flachen Gewässern, die sowohl Landtiere als auch Meeresbewohner beherbergen.
Das Gebiet wurde 1971 als Nationalpark gegründet und markierte einen Wendepunkt in Mosambiks Schutzbemühungen für die Küstenregion. Seitdem entwickelte sich das Gebiet zu einem wichtigen Zufluchtsort für gefährdete Arten und zum Zentrum für den Schutz der Meeresökosysteme des indischen Ozeans.
Die Inselgemeinschaften bewahren Traditionen, die von Swahili-Händlern, arabischen Einflüssen und portugiesischem Erbe geprägt sind, sichtbar in ihrer alltäglichen Handwerkskunst und dem Zusammenleben mit der Natur.
Der Park ist über die Stadt Pemba erreichbar, von wo aus Flüge und Bootsfahrten zu den verschiedenen Inseln angeboten werden. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von April bis September, wenn die See ruhiger ist und der Zugang zu den Inseln einfacher wird.
Das Schutzgebiet beheimatet eine bemerkenswerte Vielfalt mariner Arten, darunter über 375 Fischarten, Seekühe und Schildkröten, die in den Gewässern leben. An Land findet man Elefanten und Leoparden, die in der abgelegenen Umgebung der Inseln gedeihen, ein seltenes Beispiel für ein zusammenhängendes Land- und Meeresschutzgebiet.
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