Grande Comore, Vulkaninsel auf den Komoren.
Grande Comore ist eine vulkanische Insel im Indischen Ozean mit dem Karthala, einem aktiven Vulkan, der sich 2361 Meter über die Meeresoberfläche erhebt. Die Insel ist von Küstensiedlungen umgeben, die sich um die natürliche Landschaft herum entwickelt haben.
Die Insel war ursprünglich in zehn separate Sultanate unterteilt, bevor 1886 der Sultan Saidi Ali ibn Saidi Omar die Kontrolle übernahm und sie unter französischen Schutz vereinte. Diese Vereinigung markierte den Übergang zu einer zentralisierten Verwaltungsstruktur.
Die Bewohner praktizieren den sunnitischen Islam und sprechen Komorisch, Arabisch und Französisch, was die jahrhundertelange maritime Handelsgeschichte widerspiegelt. Diese sprachliche Vielfalt ist im Alltag überall zu hören, von den Märkten bis zu den Moscheen in den Küstensiedlungen.
Besucher sollten wissen, dass die Insel über einen internationalen Flughafen in Moroni verfügt, der die Hauptanlaufstelle für Ankünfte ist. Eine einzelne Ringstraße verbindet alle Küstensiedlungen, was Navigation und Fortbewegung relativ einfach macht.
Die Insel hat keine permanenten Flüsse oder Bäche, weil das poröse vulkanische Gestein Regenwasser direkt in die Tiefe sickern lässt. Diese geologische Besonderheit prägt den Umgang der Bewohner mit Wasser und die Landnutzung auf der Insel.
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