Natronsee, Alkalischer See im Norden Tansanias
Der See erstreckt sich über 57 Kilometer Länge und präsentiert Gewässer, die durch salzliebende Mikroorganismen und Mineralablagerungen in tiefen Rottönen gefärbt sind.
Über Jahrtausende wandelte sich das Gewässer von einem Süßwassersee zu einem flachen alkalischen Becken durch kontinuierliche Verdunstung bei begrenztem Wasserabfluss in der Ostafrikanischen Grabenzone.
Das Gebiet bietet Lebensraum für Maasai-Gemeinden, die ihre traditionellen Herdenwege seit Generationen entlang der Uferzonen aufrechterhalten und Besuchern Einblicke in ihre Lebensweise gewähren.
Die beste Besuchszeit liegt zwischen Juni und November, wenn die Zufahrtsstraßen trocken bleiben und der Wasserstand niedrig ist, sodass Flamingo-Brutstätten besser sichtbar werden.
Über eine Million Zwergflamingos nutzen diese Gewässer als primären Brutplatz weltweit, wobei die extreme Alkalität des Wassers Raubtiere vom Zugang zu den Nestern abhält.
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