Serengeti-Nationalpark, Naturreservat im Norden Tansanias
Das Serengeti-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Norden Tansanias, das sich über 14.763 Quadratkilometer in der östlichen Mara-Region und der nordöstlichen Simiyu-Region erstreckt. Es umfasst weite Savannenebenen, Waldgebiete und Flüsse, die eine der größten Tierwanderungen der Welt ermöglichen.
Das Gebiet erhielt 1930 den Status eines Wildreservats mit einer Fläche von 2.286 Quadratkilometern. Es wurde 1940 zum Nationalpark erweitert und 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Der Name dieses Schutzgebiets stammt vom Wort 'siringet' aus der Sprache der Maasai und beschreibt die weiten Grasebenen. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen dem Land und den halbnomadischen Gemeinschaften erleben, die seit Jahrhunderten mit der Tierwelt hier leben.
Die drei Hauptabschnitte sind das Seronera-Tal in der Mitte, der Grumeti-Flusskorridor im Westen und die nördliche Lobo-Region. Jeder Abschnitt bietet unterschiedliche Landschaften und Tiersichtungsmöglichkeiten je nach Jahreszeit.
Jedes Jahr ziehen etwa 1,5 Millionen Gnus und 250.000 Zebras rund 800 Kilometer zwischen Tansania und Kenia. Diese Wanderung folgt dem Regen und dem frischen Gras und bildet einen ständigen Kreislauf durch die Ebenen.
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