Arusha, Regionalhauptstadt im Norden Tansanias.
Arusha erstreckt sich entlang des östlichen Randes des Großen Afrikanischen Grabenbruchs am Fuß des Mount Meru auf einer Höhe, die ganzjährig gemäßigte Temperaturen ermöglicht. Die Stadt breitet sich über sanfte Hügel aus und verbindet moderne Stadtviertel mit älteren Wohngebieten, in denen Bäume entlang der Straßen wachsen und kleine Märkte die Hauptstraßen säumen.
Deutsche Kolonisatoren errichteten 1900 einen Militärposten an dieser Stelle und verdrängten dabei die Maasai-Gemeinschaften, die sich seit 1830 hier angesiedelt hatten. Nach der Unabhängigkeit Tanganyikas im Jahr 1961 wuchs die Siedlung zu einem wichtigen Verwaltungszentrum für die nördlichen Regionen heran.
Das Regionalmuseum für Naturgeschichte präsentiert Fundstücke zur frühen Menschheitsgeschichte in einem ehemaligen deutschen Verwaltungsgebäude aus der Kolonialzeit. Vor dem Eingang treffen sich oft lokale Führer, die auf Kunden warten und dabei in kleinen Gruppen zusammenstehen.
Die Stadt dient als Ausgangspunkt für Safaris in die nördlichen Nationalparks und bietet zahlreiche Unterkünfte sowie Anbieter für Touren. Besucher sollten Zeit für die Organisation von Genehmigungen und Ausrüstung einplanen, bevor sie zu den Schutzgebieten aufbrechen.
Mehrere internationale Organisationen haben hier ihren Sitz, darunter die Ostafrikanische Gemeinschaft und der Afrikanische Gerichtshof der Afrikanischen Union. Diese Einrichtungen bringen Diplomaten und Fachleute aus dem gesamten Kontinent in die Stadt und verleihen ihr eine ungewöhnliche politische Bedeutung für ihre Größe.
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