Outer Islands, Inselgruppe im westlichen Indischen Ozean, Seychellen.
Die Outer Islands sind eine Gruppe von 73 Korallenformationen, die sich über fünf verschiedene Archipele verteilen. Diese Gebilde erstrecken sich über etwa 216 Quadratkilometer im Indischen Ozean, wobei die meisten Inseln von Menschen kaum oder gar nicht besiedelt sind.
Diese Inselgruppe erhielt den Status eines eigenständigen Verwaltungsbezirks von Seychellen nach 2008. In der Folge wurde das Programm '1 Hotel 1 Insel' eingeführt, das eine gezielte Entwicklung mit begrenztem Tourismus fördern sollte.
Die kleine Bevölkerung auf den Inseln spricht von Zil Elwannyen Sesel auf Kreolisch, einem Namen, der die Verbundenheit mit dem Meer widerspiegelt. Die wenigen Menschen, die hier leben, arbeiten hauptsächlich in der Fischerei und im Tourismus, wobei ihre Lebensweise eng mit den natürlichen Rhythmen der Inselumgebung verknüpft ist.
Die meisten Inseln sind sehr dünn besiedelt, mit Coëtivy als einziger nennenswert größerer Siedlung. Der Zugang erfolgt hauptsächlich per Boot, daher sollte man für die Anreise entsprechend mehr Zeit einplanen und sich auf begrenzte Infrastruktur vorbereiten.
Diese Korallenformationen machen etwa die Hälfte der gesamten Landfläche Seychelles aus, während hier weniger als ein Prozent der Bevölkerung des Landes lebt. Das zeigt, wie dünn besiedelt diese Regionen bleiben, obwohl sie geographisch so bedeutend sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.