Heard und McDonaldinseln, Subantarktisches Territorium im südlichen Indischen Ozean, Australien
Die Heard-Insel und McDonald-Inseln sind ein Archipel im südlichen Indischen Ozean, bestehend aus zwei Inselgruppen vulkanischen Ursprungs. Gletscher bedecken etwa 80 Prozent der Oberfläche, wobei steile Klippen die Küste prägen und nur wenige ebene Flächen existieren.
John Heard entdeckte die Hauptinsel im November 1853 während einer Fahrt von Boston nach Melbourne. Die McDonald-Inseln wurden sechs Wochen später von William McDonald gesichtet, und beide Gruppen wurden im 20. Jahrhundert unter australische Verwaltung gestellt.
Die Inseln unterliegen strengen Umweltschutzstandards unter australischer Verwaltung und dienen als natürliches Labor für wissenschaftliche Forschung.
Die Inseln sind nur mit einer Sondergenehmigung der australischen Regierung zugänglich, die ausschließlich für wissenschaftliche Expeditionen erteilt wird. Die Anreise erfolgt per Schiff und kann mehrere Wochen dauern, abhängig von den Wetterbedingungen im subantarktischen Ozean.
Der Big Ben, ein aktiver Vulkan auf der Heard-Insel, erreicht eine Höhe von 2.745 Metern (9.006 Fuß) und ist einer von nur zwei aktiven Vulkanen im australischen Hoheitsgebiet. Rauchfahnen und gelegentliche Lavaströme sind von der Küste aus sichtbar, was den geologischen Charakter der Insel unterstreicht.
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