Peros Banhos, Korallenatoll im Chagos-Archipel, Britisches Territorium im Indischen Ozean
Peros Banhos ist ein Korallenatoll im Chagos-Archipel, das aus etwa 30 kleinen Inseln besteht, die einen breiten Lagoon umrahmen. Die Inseln und das umgebende Riff bilden einen Naturraum, der von schmalem Landstrich und tiefem Wasser geprägt ist.
Die Inseln wurden Anfang des 16. Jahrhunderts von portugiesischen Seefahrern entdeckt und später eine französische Kolonie mit Plantagen. Die Bewohner wurden Anfang der 1970er Jahre vertrieben, als die britische Regierung ein Militärgebiet schuf.
Bis in die 1970er Jahre lebten hier Bewohner, die Kokosnussplantagen betrieben und französisches Kreolisch sprachen. Ihre Lebensweise prägte über Generationen das Inselleben und die Verbindung zur See.
Der Zugang erfordert spezielle Genehmigungen und ist stark begrenzt. Besucher müssen sich an Behörden wenden und können nur mit autorisierten Booten landen, wenn überhaupt Zugang gewährt wird.
Die Inseln sind heute vollständig unbewohnt und dienen hauptsächlich wissenschaftlichen Zwecken und dem Schutz des Riffs. Das Fehlen menschlicher Aktivität hat dazu geführt, dass Marine und Landwildnis in ihrer ursprünglichen Form bestehen.
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