Marapi, Komplexvulkan in West-Sumatra, Indonesien
Der Marapi erhebt sich über eine Reihe bewaldeter Hänge mit mehreren Gipfelöffnungen, aus denen häufig Gas und Asche austreten. Seine Form zeigt typische Andesitschichten mit tiefen Erosionsrinnen und freiliegenden Felswänden an den oberen Abschnitten.
Das Jahr 1830 brachte eine Serie heftiger Ausbrüche, die Dörfer zwangen ihre Standorte zu verlagern und neue Anbauflächen zu suchen. In den folgenden Jahrzehnten wiederholten sich ähnliche Eruptionen, was die Region zu einem bekannten Beobachtungsgebiet für Geologen machte.
Der Name Marapi bedeutet Berg des Feuers und spiegelt wider, wie die Menschen vor Ort seit Generationen mit der stetigen Aktivität des Gipfels leben. Lokale Dörfer beobachten den Rauch aus den Kratern als tägliches Zeichen der lebendigen Natur, die ihre Landwirtschaft prägt.
Alle Aufstiege setzen eine Anmeldung in einem der Lager am Fuß voraus, wo Ranger aktuelle Sicherheitsinformationen weitergeben. Gruppen sollten früh am Morgen starten und Schutzmasken gegen möglichen Ascheregen mitführen.
Ende 2023 spuckte der Krater über 100 aufeinanderfolgende Male Gestein und Asche aus, was Flughäfen in der gesamten Provinz lahmlegte. Dieser Ausbruch dauerte ungewöhnlich lange an und verteilte Material über weite Teile der umliegenden Bezirke.
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