Victoria Quay, Historischer Hafenterminal in Fremantle, Australien
Victoria Quay ist ein Hafenterminal an der Südseite der Swan River Mündung in Fremantle mit historischen Lagerhäusern, Werkstätten und Anlegestellen, die für den Schiffsbetrieb erhalten sind. Der Ort zeigt noch heute die Infrastruktur aus der Zeit des aktiven Hafenverkehrs und bildet ein anschauliches Beispiel für die frühere Handelsstruktur der Region.
Das Areal wurde ursprünglich South Quay genannt und erhielt 1901 seinen heutigen Namen zu Ehren von Königin Victoria. Die bedeutendsten Bauarbeiten fanden unter der Leitung des Ingenieurs C.Y. O'Connor statt, der die Hafenanlage modernisierte.
Der Terminal diente als Haupteinreisepunkt für tausende Migranten nach Westaustralien und trug zur Entstehung der multikulturellen Gesellschaft bei.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet viele Ecken zum Schauen und Spazieren entlang der Kaimauer. Die Wege sind gut ausgebaut und es gibt Sitzbereiche sowie Schattenplätze für längere Aufenthalte.
Im Jahr 1919 fand am Victoria Quay das Ereignis 'Bloody Sunday' statt, ein Wendepunkt für die Rechte der Hafenarbeiter in Australien. Dieses Ereignis wird heute noch als ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Arbeiterbewegung des Landes erinnert.
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