Campion, abandoned townsite in Western Australia
Campion in Westaustralien ist eine verlassene Siedlung in der Wheatbelt-Region, die in den 1920er Jahren gegründet wurde und heute kaum noch sichtbare Spuren hinterlässt. Die Gegend wird heute vor allem durch den Lake Campion Nature Reserve gekennzeichnet, ein Gebiet mit flachen Seen und Feuchtgebieten, das je nach Jahreszeit unterschiedliche Landschaften bietet.
Campion wurde 1920 gegründet, als Siedler zur Ackerbestellung ins Gebiet kamen und 1925 nach dem damaligen Gouverneur William Campion benannt wurde. Die Gemeinde erlebte ihren Niedergang durch fallende Weizenpreise in den 1930er Jahren und wurde 1972 schließlich aufgelöst, nachdem der Eisenbahnanschluss 1956 geschlossen worden war.
Die Anreise erfolgt über ländliche Straßen, da öffentliche Verkehrsmittel begrenzt sind und es wichtig ist, das Fahrzeug gut zu präparieren und Verbrauchsmaterial mitzunehmen. Nahegelegene Städte wie Mukinbudin und Nungarin bieten Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten sowie Museen, die Einblicke in die Regionalgeschichte geben.
Ein vergessenes Kapitel der Campion-Geschichte ist die Invasion von Emus im Jahr 1932, als die Armee Maschinengewehre einsetzte, um Schädlingsplage zu bekämpfen. Dieses ungewöhnliche Ereignis, das als Emu-Krieg bekannt ist, zeigt die extremen Herausforderungen, denen sich frühe Farmer in der Region gegenübersahen.
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