Beacon Island, Historische Insel in Houtman Abrolhos, Westaustralien
Beacon Island ist eine kleine Koralleninsel in der Inselgruppe der Houtman Abrolhos vor der Westküste Australiens. Die Insel besteht aus Felsformationen und Sandstreifen und ist Teil eines ausgewiesenen Meeresschutzgebiets.
Im Jahr 1629 lief das Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie, die Batavia, auf einem nahegelegenen Riff auf, und die Überlebenden schlugen auf dieser Insel ihr Lager auf. Seitdem wurden hier archäologische Funde gemacht, die zu einem der bedeutendsten Ausgrabungsorte Australiens für maritime Geschichte wurden.
Die Insel spielt heute eine wichtige Rolle als Gedenkstätte für die Überlebenden des Schiffswracks, wo Besucher die Spuren dieser dramatischen Episode erkunden können. Die Grabstätten und Artefakte, die hier gefunden wurden, verbinden die heutige Insel direkt mit den Menschen, die vor fast vierhundert Jahren hier Zuflucht suchten.
Die Insel ist nur per Boot erreichbar und liegt weit entfernt vom Festland, weshalb Wetterbedingungen den Zugang stark beeinflussen können. Ein Besuch erfordert gute Planung, da vor Ort keine Infrastruktur vorhanden ist.
Zwischen November und Mai nistet hier eine große Kolonie von Keilschwanz-Sturmtauchern, was die Insel zu einem der wichtigsten Brutplätze dieser Art im Indischen Ozean macht. Während dieser Monate verändert sich das Erscheinungsbild der Insel durch die Anwesenheit dieser Vögel deutlich.
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