Miria Formation, Geologische Formation im Carnarvon-Becken, Westaustralien.
Die Miria Formation ist eine geologische Schicht im Carnarvon Becken, die aus Muschelkalkstein besteht und sich über mehrere Regionen Westaustraliens erstreckt. Die Ablagerungen zeigen eine Dicke zwischen 0,6 und 2,1 Metern und enthalten phosphatische Knollen, die bei der Untersuchung von verwitterten Sedimenten helfen.
Diese Schicht stammt aus der späten Maastricht-Periode vor etwa 70,6 bis 66 Millionen Jahren und enthält bedeutsame Fossilreste aus der Kreidezeit. Die Ablagerungen bilden einen wichtigen Beleg für das Leben an der Wende zwischen der Kreidezeit und dem Aussterben der Dinosaurier.
Wissenschaftler verschiedener Forschungseinrichtungen untersuchen die Formation, um Aussterbensmuster und prähistorisches Leben der späten Kreidezeit zu verstehen.
Der Zugang zu diesen Schichten erfordert geologische Vorkenntnisse und fachliche Anleitung, da es sich um spezialisierte Forschungsgebiete handelt. Besucher sollten sich vorab über lokale Bedingungen und eventuelle Zugangsbestimmungen informieren.
Die Schicht enthält eine seltene Mischung aus Fossilien von Flugsauriern, Meeresschildkröten und Theropoden-Dinosauriern. Diese Vielfalt macht sie zu einem wertvollen Fenster in die finale Ära der Dinosaurier, wobei auch Haizähne und Kopffüßer erhalten sind.
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