Poison Rocks, Felsformation in Sandstone Shire, Westaustralien.
Poison Rocks ist eine Granitformation, die isoliert in der weiten Landschaft Westaustraliens liegt und sich etwa 100 Kilometer südöstlich von Mount Magnet befindet. Die Steine erheben sich aus dem flachen Gelände und bilden einen markanten visuellen Kontrast zur umliegenden Ebene.
Der Ort wurde 1854 von Forscher Robert Austin benannt, nachdem er während seiner Expedition neun Pferde verloren hatte, die giftige Pflanzen in der Gegend gefressen hatten. Das Ereignis machte den Platz zu einem bekannten Punkt auf Expeditionskarten und beeinflusste später die Routenplanung anderer Forscher.
Der Ort hat Bedeutung in den Überlieferungen der Aborigines, die das Gelände als Orientierungspunkt in ihrer Umgebung nutzten und sein Wissen weitergaben. Die Formation ist bis heute ein Ort, an dem man die Verbindung zwischen Landschaft und den ursprünglichen Bewohnern nachvollziehen kann.
Man benötigt ein Fahrzeug mit Vierradantrieb, um diesen abgelegenen Ort zu erreichen, da die Zufahrtswege durch unbearbeitete Straßen führen. Es ist ratsam, sich auf lange Fahrtzeiten durch offenes Gelände einzustellen und entsprechende Vorräte mitzunehmen.
Die Pflanzenarten in der Umgebung sind so giftig, dass sie zu schwerwiegenden Folgen für Tiere führten, was den Ort in Forschungsberichten dokumentierte. Ein späterer Forscher, John Forrest, vermied das Gebiet bewusst und wählte 1869 eine andere Route für seine Suche.
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