Barrow Island, Naturschutzinsel vor der Pilbara-Küste, Westaustralien.
Barrow Island ist ein Naturschutzgebiet vor der Küste der Pilbara-Region und das zweitgrößte Eiland Westaustraliens. Die Landschaft besteht aus Kalksteinhochlands, Sandstränden, felsigen Ufern und Salzbetten, die mosaikartig nebeneinander liegen.
Ureinwohner besiedelten die Insel über 4000 Jahre lang, bis sie sich vor etwa 6800 Jahren vom Festland trennte. Diese geografische Isolation bewahrte ihre Artefakte und biologische Vielfalt über Jahrtausende.
Die Insel trägt den Namen des britischen Navigators Sir John Barrow, der sie 1801 kartographisch erfasste. Heute erinnern archäologische Funde an die jahrtausendelange Besiedlung durch die Ureinwohner.
Der Zugang zur Insel ist beschränkt und erfordert eine spezielle Genehmigung zum Schutz der Umwelt. Besucher sollten sich vorab informieren und die Zugangsbestimmungen beachten, da die Insel sensible Naturräume und laufende Betriebsabläufe beherbergt.
Im April 1996 wurde auf der Insel während des Zyklons Olivia eine der stärksten je gemessenen Windböen registriert. Diese extreme Windgeschwindigkeit machte die Insel zum Ort eines meteorologisch bedeutsamen Rekords, der lange in Erinnerung blieb.
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