Murujuga, Aborigine-Kulturerbe-Halbinsel in Westaustralien
Murujuga ist eine Halbinsel in Westaustralien mit über einer Million Felsgravuren, die über ihre felsige Landschaft in der Dampier-Inselgruppe verteilt sind. Die Petroglyphen sind in vulkanische Felsen eingraviert und erstrecken sich über verschiedene Bereiche der Küstenhalbinsel.
Der Ort wurde 1963 künstlich mit dem Festland verbunden und veränderte sich von einer Insel zu seiner heutigen Halbinselform. Diese geografische Veränderung markierte einen Wendepunkt in der physischen Struktur dieser antiken Stätte.
Der Name Murujuga stammt aus der Sprache der Ngarluma-Yaburara und bezieht sich auf eine geografische Form, die einem aus dem Land hervorstehenden Hüftknochen ähnelt. Dieser Name prägt bis heute, wie Besucher diesen Ort verstehen und sich mit ihm verbinden.
Die beste Erkundung erfolgt mit Führungen durch Indigenous Ranger, die die Bedeutung und Geschichte der Gravuren erklären. Das Gelände ist felsig und uneben, daher sind feste Schuhe und Sonnenschutz wichtig für jeden Besuch.
Die Felsgravuren wurden durch Entfernen von Eisenoxidschichten geschaffen, um darunter liegendes helles Tongestein freizulegen. Diese Technik zeigt, wie die Künstler die natürlichen Eigenschaften des Steins bewusst nutzten.
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