Coober Pedy, Bergbauverwaltungszone in Südaustralien, Australien.
Coober Pedy ist eine kleine Gemeinde im Norden Südaustraliens, umgeben von einer wüstenartigen Landschaft aus rotem Gestein und sandigen Ebenen. Die Verwaltungseinheit erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 78 Quadratkilometern und wird durch einen lokalen Gemeinderat verwaltet.
Im Jahr 1915 entdeckte Willie Hutchison die ersten Opalvorkommen in dieser Gegend, was den Beginn einer dauerhaften Bergbausiedlung markierte. Die Gemeinde erhielt 1987 offiziellen Status als lokale Verwaltungseinheit und wurde damit zu einer anerkannten politischen Einheit.
Der Ort trägt den Namen Coober Pedy, abgeleitet von den Wörtern Kupa Piti aus der Sprache der Aborigines, was so viel wie Loch des weißen Mannes bedeutet. Die Bezeichnung erinnert daran, dass Bergleute hier seit über einem Jahrhundert nach Opalen graben und die Landschaft mit Schächten übersäen.
Die Stuart Highway verbindet diese Gemeinde mit Adelaide, wobei die Fahrt etwa 846 Kilometer durch weitgehend leere Wüstenlandschaft führt. Wasser und Treibstoff sollten vor Reisen durch diese abgelegene Region sorgfältig eingeplant werden.
Viele Bewohner leben in unterirdischen Wohnungen, die in die Hügel gegraben wurden und als Dugouts bezeichnet werden. Diese Höhlen bieten natürliche Isolierung gegen die extremen Temperaturen der Wüste, die im Sommer oft über 45 Grad Celsius erreichen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.