Naturschutzgebiet Gibsonwüste, Naturschutzgebiet in Westaustralien, Australien.
Das Gibson Desert Nature Reserve ist ein großes Schutzgebiet in Zentralaustralien, das aus ausgedehnten Sanddünen, flachen Ebenen und rostfarbenen Lateritformationen besteht. Die verschiedenen Landschaften bilden einen natürlichen Lebensraum für spezialisierte Wüstenarten.
Der Europäer Ernest Giles durchquerte das Gebiet 1874 als einer der ersten und gab der Wüste seinen Namen, nachdem sein Begleiter Alfred Gibson dort ums Leben kam. Diese frühe Expedition markierte die erste dokumentierte europäische Erkundung dieser abgelegenen Region.
Das Gebiet hat für die Aborigines, insbesondere die Gibson Desert People, tiefe kulturelle Bedeutung als angestammtes Land. Seit 2020 wird der Schutzbereich gemeinsam verwaltet, was die enge Verbindung zwischen den Traditionen der Ureinwohner und dem Land widerspiegelt.
Der Zugang erfordert Fahrzeuge mit Allradantrieb, da die Straßen unbefestigt und anspruchsvoll sind. Besucher sollten große Mengen Wasser mitnehmen und sich auf extreme Hitze vorbereiten, besonders während der wärmeren Monate.
Das Gebiet ist bekannt für seine ausgedehnten Spinifex-Gräser, die eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen und verschiedenen Tierarten Schutz bieten. Zu den Bewohnern gehört der Kragenkopf, eine spezialisierte Echse, die sich bei Gefahr aufbläht.
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