Alice Springs, Regionales Zentrum im Northern Territory, Australien
Alice Springs ist ein regionaler Mittelpunkt im Northern Territory, der zwischen den MacDonnell Ranges liegt und vom zeitweise trockenen Todd River durchquert wird. Die Stadt liegt auf 576 Metern Höhe und bildet das geografische und verwaltungstechnische Zentrum der Region, mit Schulen, Krankenhäusern und Regierungsbüros, die das Outback-Gebiet versorgen.
Eine Telegrafenstation entstand hier im Jahr 1871, um Darwin mit Adelaide zu verbinden, und trug den Namen der Ehefrau des Superintendenten. Der Ort erhielt seinen heutigen Namen im Jahr 1933 und wuchs im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem dauerhaften Siedlungszentrum im Inneren des Kontinents heran.
Die östlichen Arrernte pflegen ihre traditionelle Verbindung zum Land und nennen den Ort Mparntwe, wobei sie ihre Kultur durch Malerei und mündliche Überlieferung weitergeben. In Galerien und bei Gemeinschaftsveranstaltungen kann man ihre Kunstwerke sehen und ihre Geschichten hören, die von der Landschaft und den Ahnen erzählen.
Der Flughafen verbindet den Ort mit den großen australischen Städten, während der Stuart Highway die Straßenverbindung nach Darwin im Norden und nach Adelaide im Süden herstellt. Das Klima ist trocken und heiß, mit kühlen Nächten im Winter, daher sind Sonnenschutz und ausreichend Wasser bei jedem Aufenthalt im Freien wichtig.
Die Henley-on-Todd Regatta findet jedes Jahr auf dem trockenen Flussbett des Todd River statt, wobei die Teilnehmer mit bodenlosen Bootsgestellen laufen. Dieses Rennen entstand als humorvolle Antwort auf das meist trockene Klima und zieht Zuschauer aus der ganzen Region an.
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