G-Land, Sportstätte in Indonesien
G-Land, auch Plengkung Beach genannt, ist ein Surf-Break an der Ostseite der Grajagan-Bucht im Alas-Purwo-Nationalpark, Banyuwangi, Ostjava. Seine linke Welle läuft etwa einen halben Kilometer über flaches Korallenriff und bildet hohle Röhren; der Point ist in Abschnitte wie Kongs, Moneytrees und Speedies unterteilt.
Der westaustralische Surfer Barry Middleton begann Mitte 1971, die Südostküste Javas zu erkunden; Bob Laverty hielt seine Entdeckung fest. Vier Jahre später half sein Freund Mike Boyum, das erste Surfcamp einzurichten, womöglich der Beginn des bezahlten Surf-Camp-Konzepts; der Balinese Bobby Radiasa übernahm es Ende der 1970er und führt es noch heute. 1994 schickte ein Beben der Stärke 7,2 im Java-Graben einen etwa 5,6 m hohen Tsunami in ein Camp, ohne Tote in Plengkung.
Der Spot trägt den Namen der Grajagan-Bucht, während die Landspitze selbst Plengkung heißt. Der balinesische Surfer Bobby Radiasa führt das ursprüngliche Camp seit Ende der 1970er-Jahre, später eröffneten weitere Camps. Surfer planen ihren Besuch für die Woche nach Voll- oder Neumond, wenn das Hochwasser mittags eintritt.
Besucher sollten beim Eintritt ins Wasser durch eine Lücke im Riff vorsichtig sein und bei höherer Flut surfen, um Ein- und Ausfahrt sicherer zu machen. Stiefeletten schützen vor Korallenrissen, und ein Erste-Hilfe-Kasten ist empfehlenswert, da Verletzungen am Riff häufig vorkommen.
Das Gebiet ist in benannte Sektionen unterteilt, jede mit unterschiedlichen Charakteristiken wie Money Trees für tiefe Barrels und Launching Pads für steile Abfahrten. Diese Vielfalt macht G-Land unter einem Dach zu mehreren verschiedenen Surfspots mit jeweils eigenen Herausforderungen und Besonderheiten.
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