Denpasar, Hauptstadt im Süden von Bali, Indonesien
Denpasar ist die Hauptstadt im Süden der indonesischen Insel Bali und erstreckt sich über eine flache Küstenebene mit breiten Straßen und dichter Bebauung. Die Stadt verbindet moderne Geschäftsviertel mit traditionellen Wohngebieten, Tempeln und öffentlichen Plätzen, die zwischen Palmen und niedrigen Gebäuden verteilt liegen.
Im 18. Jahrhundert entwickelte sich hier ein Handelsplatz, der später zum Zentrum des Badung-Königreichs wurde. Nach der niederländischen Eroberung Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt die Siedlung den Status einer Hauptstadt und wuchs rasch zu einer größeren Verwaltungsstadt heran.
Der Name leitet sich vom balinesischen Wort für Markt ab und verweist auf die Tradition des Handels in dieser Gegend. Bis heute prägen Tempel und Zeremonien den Alltag vieler Einwohner, die morgens Opfergaben auf Gehwegen und vor Geschäften platzieren.
Die meisten Besucher erreichen die Stadt über den nahen internationalen Flughafen und nutzen sie als Ausgangspunkt für Ausflüge in andere Teile der Insel. Zu Fuß lässt sich vor allem das Zentrum mit seinen Märkten und Tempeln gut erkunden, während Roller und Taxis für weitere Strecken hilfreich sind.
In manchen Straßen kann man noch alte Banyan-Bäume sehen, die als heilige Punkte gelten und von Einheimischen mit bunten Tüchern geschmückt werden. An bestimmten Tagen versammeln sich hier Menschen, um kurze Gebete zu sprechen oder Räucherstäbchen anzuzünden.
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