Sanur Strand, Strand in Denpasar, Indonesien
Sanur Beach ist ein Sandstrand an der Ostküste von Bali, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und durch ein vorgelagertes Riff vor hohen Wellen geschützt wird. Das Ufer ist flach und breit, mit Palmenhainen im Hinterland und einer asphaltierten Promenade, die den ganzen Küstenabschnitt miteinander verbindet.
In den 1930er Jahren entdeckten niederländische Maler das Gebiet wegen des besonderen Morgenlichts, doch erst drei Jahrzehnte später entstanden die ersten größeren Unterkünfte für Reisende. Die Gegend wandelte sich ab den 1960er Jahren von einem Fischerdorf zu einem ruhigeren Anlaufpunkt für jene, die den Trubel von Kuta meiden wollten.
Die Bezeichnung Sanur verweist auf einen alten Fischertempel in der Nähe, und heute sieht man dort noch Netze, die zum Trocknen ausgelegt werden. Entlang der Küste stehen bunte Zeremonienschirme an kleinen Schreinen, die von den Bewohnern täglich mit frischen Opfergaben versorgt werden.
Die Uferzone ist meist ruhig und flach, sodass man bei Ebbe weit ins Wasser hinauslaufen kann, ohne dass es tief wird. Am besten kommt man früh am Morgen, wenn die Sonne über dem Meer aufgeht und das Licht weicher ist als zur Mittagszeit.
Das Riff vor der Küste erlaubt es, bei Ebbe trockenen Fußes über weite Flächen zu laufen und kleine Tümpel zu erkunden, in denen sich Garnelen und Krebse verstecken. An manchen Stellen liegen ausgebleichte Korallenstücke am Strand, die das Meer bei Sturm an Land gespült hat.
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