Nusa Penida, Inseldistrikt südöstlich von Bali, Indonesien
Nusa Penida ist eine Insel vor der Südostküste Balis in Indonesien, die zum Bezirk Klungkung gehört. Das Gelände erhebt sich hügelig bis zu 524 Metern Höhe, während sich entlang der Küste zahlreiche Strände, Korallenriffe und Tauchgebiete erstrecken.
Die 35 Dörfer schlossen sich im Jahr 2006 zusammen, um ihre überlieferten Regeln zu vereinen und ein Vogelschutzgebiet auf der gesamten Insel einzurichten. Diese gemeinschaftliche Entscheidung veränderte die Beziehung zwischen den Bewohnern und der natürlichen Umgebung grundlegend.
Die Bewohner sprechen hier eine eigene Variante des Balinesischen, die sich im Klang und in der Grammatik deutlich von der Sprache auf der Hauptinsel unterscheidet. Wer durch die Dörfer geht, hört Gespräche in diesem alten Dialekt, der sich über Jahrhunderte getrennt entwickelt hat.
Die Gezeiten und Strömungen verändern sich zwischen der Nordost- und der Südostmonsunzeit, was die Bedingungen für Bootsfahrten und Aktivitäten im Wasser beeinflusst. Wer die Gewässer erkunden möchte, sollte sich über die aktuelle Saison informieren.
Unter der Wasseroberfläche liegen 1419 Hektar Korallenformationen, von denen große Teile in Tiefen von etwa drei und zehn Metern wachsen. Diese Riffe bilden ein Labyrinth aus lebenden Strukturen, das man beim Schnorcheln oder Tauchen durchqueren kann.
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