Sumba, Insel im östlichen Sunda-Archipel, Indonesien.
Sumba ist eine Insel im östlichen Nusa-Tenggara-Archipel Indonesiens, die sich auf über 11.000 Quadratkilometer mit Kalksteinhügeln, Savannen und dichtem Dschungel erstreckt. Die Küste wechselt zwischen Sandstränden und felsigen Abschnitten, während das Innere sich mit Plateaus und flachen Tälern abhebt.
Portugiesische Seefahrer erreichten das Gebiet erstmals 1522 und öffneten Handelswege nach Europa. Niederländische Kolonialverwalter nahmen die Insel 1866 in ihr ostindisches System auf und prägten damit über ein Jahrhundert lang die Verwaltung.
Die Bewohner geben dem Ort seinen Namen und sprechen Sprachen wie Kambera oder Wanukaka, die sich über mehrere Distrikte verteilen. Dörfer folgen oft einem Kreis von Häusern mit spitzen Grasdächern, in denen die Wohnräume nach alten Prinzipien angelegt sind.
Tambolaka Airport ist der wichtigste Zugang zum Ort, erreichbar über Anschlussflüge von Bali oder anderen indonesischen Städten. Bodenverkehr und lokale Fahrer helfen, die entfernten Küsten und das Landesinnere zu erreichen, da viele Straßen unbefestigt sind.
Über 200 Vogelarten leben in verschiedenen Lebensräumen, darunter der Sumba-Edelpapagei, der nur hier vorkommt. Wildpferde durchstreifen die Küstenebenen frei und prägen das Bild mehrerer Regionen.
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