Wangga Meti, Stratovulkan in der Regentschaft Ost-Sumba, Indonesien.
Wangga Meti ist ein Schichtvulkan im Osten der Insel Sumba und ragt 1.225 Meter hoch empor. Der Berg ist dicht bewaldet und beherbergt mehrere Flussquellen, die das Wasser für die Region bereitstellen.
Die Umgebung beherbergt zahlreiche megalithische Gräber und Steinschnitzereien, die von einer langen menschlichen Besiedlung durch frühe Bewohner Sumbas zeugen. Diese archäologischen Überreste dokumentieren die tiefe Verbundenheit zwischen den Menschen und diesem Gebirgsgebiet.
Die lokalen Gemeinschaften pflegen traditionelle Jagdpraktiken für Wildschweine und Hirsche und folgen dabei dem ancestralen Glaubenssystem Marapu.
Der Aufstieg folgt einem sieben Kilometer langen Pfad vom Waldrand bis zum Gipfel und dauert etwa sechs Stunden hin und zurück. Die Route ist ausgeschildert, aber Wanderer sollten mit wechselhafter Wetterlage und steiler Hangneigung rechnen.
Der Berg beherbergt sieben Vogelarten, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen und den Ort zu einem wichtigen Zentrum für ornithologische Forschungen in Ostindonesien machen. Viele Ornithologen kommen speziell wegen dieser seltenen Arten hierher.
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