Istana Bogor, Präsidentenpalast in Zentral-Bogor, Indonesien.
Der Bogor-Palast ist ein weißes Gebäude mit einer Rasenfläche davor und umgeben von einem weitläufigen Garten, in dem frei laufende Hirsche zwischen hohen alten Bäumen wandern. Der Hauptflügel zeigt europäische Säulen und Bogenfenster, während sich der Garten nach hinten über sanfte Hügel erstreckt und durch breite Wege erschlossen wird.
Ein niederländischer Gouverneur gründete hier im 18. Jahrhundert einen Landsitz, der nach einem Erdbeben im 19. Jahrhundert neu aufgebaut werden musste. Die Anlage diente später als offizielle Residenz für indonesische Präsidenten und bleibt ein Regierungssitz.
Der Name der Residenz leitet sich von einem Wort ab, das einen Stamm von Arenga-Palmen bezeichnet, die einst das Gebiet bedeckten. Besucher bemerken heute an den Toren, dass Wachen in traditioneller Tracht stehen und dass Einheimische oft zum fotografieren an den Außenmauern verweilen.
Der Zutritt zum Gelände ist normalerweise nur mit vorheriger Genehmigung möglich, die für Gruppen oft leichter zu erhalten ist. Händler in der Nähe der Zäune verkaufen Futter, falls man die Hirsche füttern darf, wobei ein Besuch typischerweise am Vormittag stattfindet.
Die Architektur orientierte sich an einem englischen Herrensitz, was ungewöhnliche Merkmale wie hohe Decken und Veranden hervorbrachte, die an das tropische Klima angepasst wurden. Regenwasser von den Dächern fließt in versteckte Kanäle, die das Gartensystem speisen und die Vegetation auch in trockenen Perioden frisch halten.
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